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Mobilitäts-Scouts
Aktiv werden für ein alter(n)sfreundliches Lebensumfeld

Was wir bisher getan und erreicht haben:

Badespaß Donauinsel – auf dem Weg zu einem barrierefreien Erholungsgebiet

Die Donauinsel ist ein wichtiges innerstädtisches Erholungsgebiet in Wien. Eine Gruppe von Mobilitäts-Scouts wurde basierend auf eigenen Erfahrungen auf bestimmte Barrieren aufmerksam, die insbesondere für mobilitäts-eingeschränkte Menschen die Nutzbarkeit des Erholungsgebiets erschweren. Durch Befragungen vor Ort wurden zu festgestellten Schwachpunkten auch die Meinungen anderer Nutzer und Nutzerinnen eingeholt.  Als besonders große Hürde wurden dabei die fehlenden Treppengeländer beim Zugang zum Badeplatz und zum Wasser wahrgenommen. Mit Lösungsvorschlägen ausgestattet, konnte die Gruppe nach längerem Austausch mit der zuständigen Magistratsabteilung und des Bezirks erreichen, dass ein Treppengeländer beim Zugang zum Badeplatz errichtet wird.

Badeplatz Donauinsel Erkundung Donauinsel Badeplatz Donauinsel

Bewegung grenzenlos

Eine Gruppe von Mobilitäts-Scouts adressiert mit diesem Projekt das Problem, dass viele ältere Menschen isoliert und ohne Kontakt zu anderen Menschen leben, keinen Sport treiben und sich wenig im öffentlichen Raum bewegen. Deshalb organisiert die Gruppe regelmäßige Bewegungs-Treffs an öffentlichen Plätzen für gemeinsame Bewegungsaktivitäten. Zwei Gruppenmitglieder brachten Erfahrung mit der Leitung von Sportgruppen mit und waren mit speziellen Übungen für bewegungseingeschränkte Menschen vertraut. Sie wollten aber auch andere Menschen in die Organisation einbeziehen, um die Regelmäßigkeit der Treffen zu gewährleisten, und machten sich daher auf die Suche nach Unterstützung. Im Sommer 2018 wurden die angeleiteten Bewegungstreffs in ein nachbarschaftsförderndes Projekt der Caritas integriert und regelmäßig im Rudolf-Bednar-Park angeboten.

Gruppe Bewegung Grenzenlos Gruppe Bewegung Grenzenlos Gruppe Bewegung Grenzenlos

Kreuz und Quer – Fair im Verkehr

Eine Gruppe von Mobilitäts-Scouts konzentriert sich auf das Thema Verkehrssicherheit. Ihr übergeordnetes Ziel ist es, die Straßen und den öffentlichen Raum sicherer zu machen. Insbesondere wollen sie die verschiedenen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sensibilisieren und den gegenseitigen Respekt fördern. Durch die Pionier-Aktion „Süßes oder Saures“ wollten sie das Bewusstsein für gefährliche Kreuzungssituationen und die gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr fördern. Im Dialog mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit wurden weitere Interventionsmöglichkeiten diskutiert. Nun will die Gruppe Bewohnerinnen und Bewohner von Pensionistenwohnhäusern auf verschiedene Aspekte der Verkehrssicherheit im Rahmen von Infoveranstaltungen aufmerksam machen, damit diese den Straßenfreiraum sicher und unfallfrei benutzen. Die erste Veranstaltung im Haus Liebhartstal hat bereits stattgefunden!

Gruppe Kreuz und Quer Gruppe Kreuz und Quer Gruppe Kreuz und Quer

Konsumfreie Rastplätze

Menschen mit Bewegungseinschränkungen sind auf ausreichend Sitzmöglichkeiten in der Stadt angewiesen, um kleine Verschnaufpausen in der Bewältigung ihrer alltäglichen Wege einlegen zu können. Diese sind jedoch häufig nicht ausreichend vorhanden. Ziel der Initiative ist es daher in Kooperation mit Unternehmen und Geschäften für mehr konsumfreie Rastmöglichkeiten in der Stadt zu sorgen. Als Vorzeigebeispiel dient dabei die Kampagne „Take a Seat“ in Nottingham: dabei werden Geschäfte dazu angeregt für PassantInnen konsumfreie Sitzmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen und so einen Beitrag für eine altersfreundliche Stadt zu leisten.

Konsumfreie Rastplätze

Barrierefreier Kulturgenuss

Körperliche Beeinträchtigungen wie die Abnahme des Hör- und Sehvermögens sowie der körperlichen Mobilität nehmen mit steigendem Alter zu. Daher ist den Mobilitäts-Scouts ein besonderes Anliegen Menschen mit besonderen Bedürfnissen auch im Alter bestmöglichen Kultur- und Musikgenuss ermöglichen. Dazu werden sowohl die Angebote von Konzerthäusern als auch jene von Museen in Wien unter die Lupe genommen und auf ihre Barrierefreiheit hin überprüft. Mit PilotpartnerInnen werden einzelne Ideen für weitere Serviceleistungen angeregt und diskutiert.